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Minimale Ausfallzeiten durch digitalisierte Werkzeugeinsätze

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Minimale Ausfallzeiten durch digitalisierte Werkzeugeinsätze

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Ausgangslage

Elemente für den Blechbeschnitt sind Bereiche eines Werkzeuges mit den höchsten Belastungen und daher auch mit dem höchsten Verschleiß. Deshalb besteht in diesen Bereichen oft Reparaturbedarf. Aus diesem Grund sind Elemente für den Beschnitt oft als demontierbare Schneideinsätze ausgeführt, um Reparaturen zu erleichtern oder gar den Austausch zu ermöglichen. Beim Austausch wird der Schneideinsatz in der Regel nach den CAD-Daten neu gefertigt. Meist ist die reale Geometrie nach dem Tryout jedoch nicht mehr durch die vorhandenen CAD-Daten (durch Einarbeiten eingebrachte Änderungen) korrekt abgebildet. Deshalb muss ein nach CAD-Daten gefertigtes neue Schneidelement wiederum neu eingearbeitet werden, was zeitaufwendig ist und zusätzliche Kosten verursacht. Sogar kritischer ist oft, dass während des Einarbeitens des neuen Schneideinsatzes nicht mit dem Werkzeug produziert werden kann.

Vorgehen

Ein Teil des Picum-Bearbeitungssystems ist ein Lasermesssystem. Somit können beispielsweise Schneideinsätze frühzeitig digitalisiert (z.B. direkt nach dem Tryout oder zwischen zwei Produktionsterminen) werden. Aus den gescannten Daten werden durch Reverse Engineering CAD-Modelle der Schneideinsätze erzeugt. Somit wird ein digitales Abbild des Schneideinsatzes geschaffen. Diese CAD-Daten können für die formgetreue Fertigung neuer Schneideinsätze genutzt werden. Bei Bedarf ersetzen die neuen Schneideinsätze die alten und das Werkzeug kann mit minimalem Einarbeitungsaufwand die Produktion schnell fortsetzen.

Vorteile

Durch Reverse Engineering werden vor Ort zu einem frühen Zeitpunkt digitale Klone von eingearbeiteten Schneideinsätzen in produzierenden Werkzeugen erstellt. Bei Ausfall eines Schneideinsatzes kann mit Hilfe dieser Daten ein originalgetreues Replika gefertigt werden, welches nur eine minimale Einarbeitung erfordert. Kunden haben auch die Möglichkeit, Ersatzteile von kritischen Komponenten einzulagern. Auf diese Weise kann bei einem Schaden die Produktion innerhalb kürzester Zeit fortgesetzt werden.

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